Waschen der Funde
Da Archäologische Funde in aller Regel aus dem Boden kommen ist
es nur natürlich, wenn diese stark verschmutzt oder gar angesintert
sind. Um die Funde nun weiter zu bearbeiten müssen sie gewaschen
werden. In der Regel verwendet man dazu normales lauwarmes Wasser und
einen Schwamm oder eine Handbürste. Nach dem Reinigen werden die
Funde mehrere Tage bei Zimmertemperatur getrocknet.
Zusammensetzen der Keramik
Ein Großteil des Archäologischen Fundstoffes besteht in der
Regel aus Keramikscherben. Manchmal ist es möglich, daraus wieder
Gefäße ganz oder teilweise zusammenzusetzen. Als Kleber wird
eine Spezielle Mischung (Archäocoll 2000) der Firma Kremer Pigmente
(München) verwendet, die extra für diese Zwecke hergestellt
wurde. Eine Besondere Eigenschaft des Klebstoffes ist, das er sich mit
dem Lösemittel Aceton wieder ohne Spuren zu hinterlassen ablösen
lässt.
Ergänzen fehlender Stellen in der Keramik
Bei einer Gefäßrestaurierung ergänzt man die Fehlstellen
mit einfachem Modellbaugips (erhältlich in jedem Baumarkt) Um ein
präzises „gipsen“ der Fehlstellen zu ermöglichen,
wird mithilfe von Wachsplatten die Form des Gefäßes abgedrückt
und dann mit Gips ergänzt (siehe Bild)
Farbliches Angleichen der ergänzten Stellen
Da die frisch gegipsten Stellen nun weiß sind werden sie mit einfachen
Plakafarben der Farbe des Gefäßes angeglichen.
Restaurieren von Metall
Das Restaurieren von Metall ist in der Regel überaus kompliziert
und sollte wenn möglich von einem Fachmann übernommen werden.
Werkzeuge, Maschinen und Chemikalien sind ziemlich teuer und schwer zu
handhaben. Das experimentieren mit Säuren zerstört eigentlich
immer das zu restaurierende Metallstück und ist obendrein noch für
die anwendende Person gefährlich.
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